An der Frankfurter Börse hat sich der Verkaufsdruck am Freitagvormittag weiter verstärkt. Der Dax baute seine Verluste bis kurz vor Mittag deutlich aus und notierte mit 25.789 Punkten rund 2,0 Prozent unter seinem vorherigen Niveau.
Auch der europäische Aktienmarkt stand unter Druck. Der EuroStoxx 50 verlor 1,2 Prozent und fiel auf 6.155 Punkte. Gleichzeitig gab der Euro gegenüber dem US-Dollar nach. Die Gemeinschaftswährung verlor 0,4 Prozent und wurde bei 1,1173 Dollar gehandelt.
Dax verliert zwei Prozent
Der deutsche Leitindex zeigte sich am Vormittag klar schwächer.
Bis kurz vor Mittag fiel der Dax auf 25.789 Punkte. Das entsprach einem Rückgang von 2,0 Prozent.
Damit verschärfte sich die negative Entwicklung im Laufe des Vormittags weiter.
Von einer Stabilisierung war zunächst nichts zu erkennen. Stattdessen nahm der Verkaufsdruck zu und drückte den Index immer tiefer ins Minus.

Verluste weiten sich im Tagesverlauf aus
Die Kursbewegung zeigt, dass sich die Lage an der Frankfurter Börse während des Vormittags nicht beruhigte.
Der Dax startete bereits schwach und vergrößerte seine Verluste anschließend.
Ein Minus von 2,0 Prozent innerhalb eines Handelstages ist für einen großen Leitindex eine deutlich spürbare Bewegung.
Bei einem Stand von 25.789 Punkten bedeutet dies, dass der Dax mehrere hundert Punkte unter dem Niveau des vorangegangenen Handelsabschnitts lag.
EuroStoxx 50 ebenfalls deutlich schwächer
Auch andere europäische Aktienmärkte konnten sich der Entwicklung nicht entziehen.
Der EuroStoxx 50 fiel um 1,2 Prozent auf 6.155 Punkte.
Der Index bildet große Unternehmen aus der Eurozone ab und gilt als wichtiger Maßstab für die Entwicklung europäischer Standardwerte.
Damit zeigte sich die Schwäche nicht ausschließlich am deutschen Aktienmarkt.

Dax fällt stärker als EuroStoxx
Auffällig ist, dass der Rückgang des Dax stärker ausfiel als beim europäischen Vergleichsindex.
Während der deutsche Leitindex 2,0 Prozent verlor, lag der EuroStoxx 50 mit 1,2 Prozent im Minus.
Die Differenz zwischen beiden Bewegungen betrug damit 0,8 Prozentpunkte.
Der deutsche Aktienmarkt stand somit am Freitagvormittag besonders stark unter Verkaufsdruck.
Euro verliert gegenüber dem Dollar
Neben den Aktienkursen bewegte sich auch der Devisenmarkt deutlich.
Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar 0,4 Prozent.
Die Gemeinschaftswährung wurde bei 1,1173 Dollar gehandelt.
Damit mussten Anleger nicht nur fallende Aktienkurse verkraften, sondern beobachteten gleichzeitig eine schwächere europäische Währung.

Euro bleibt über Marke von 1,11 Dollar
Trotz des Rückgangs notierte der Euro weiterhin oberhalb von 1,11 Dollar.
Mit einem Kurs von 1,1173 Dollar blieb die Gemeinschaftswährung zwar deutlich über dieser Schwelle, verlor aber im Tagesvergleich an Wert.
Ein Rückgang von 0,4 Prozent ist am Devisenmarkt bereits eine sichtbare Bewegung, da Währungen im normalen Handel häufig geringere tägliche Schwankungen aufweisen als einzelne Aktien.
Aktien und Euro gleichzeitig unter Druck
Besonders auffällig war am Freitagvormittag die parallele Schwäche von Aktien und Euro.
Die wichtigsten Bewegungen:
- Dax: minus 2,0 Prozent auf 25.789 Punkte
- EuroStoxx 50: minus 1,2 Prozent auf 6.155 Punkte
- Euro: minus 0,4 Prozent auf 1,1173 Dollar
Damit gerieten gleich mehrere wichtige europäische Marktindikatoren gleichzeitig unter Druck.
Deutsche Börse zeigt keine Erholung
Bis kurz vor Mittag zeichnete sich keine nachhaltige Gegenbewegung im Dax ab.
Im Gegenteil: Die Verluste wurden im Verlauf des Vormittags größer.
Das ist insofern relevant, weil starke Kursverluste zu Handelsbeginn im weiteren Verlauf häufig zumindest teilweise ausgeglichen werden können.
Am Freitag war eine solche Stabilisierung zunächst nicht zu beobachten.
25.789 Punkte werden zur neuen Tagesmarke
Mit 25.789 Punkten erreichte der Dax am Vormittag einen deutlich niedrigeren Stand.
Die Marke von 26.000 Punkten wurde damit klar unterschritten.
Für Anleger ist eine solche runde Marke häufig von psychologischer Bedeutung.
Ein Fall darunter kann zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, vor allem wenn der Index gleichzeitig mit einem Minus von 2,0 Prozent gehandelt wird.
Europäische Standardwerte verlieren ebenfalls
Auch der EuroStoxx 50 blieb deutlich schwächer.
Mit 6.155 Punkten lag der Index weiterhin klar im negativen Bereich.
Der Rückgang von 1,2 Prozent zeigt, dass die Schwäche nicht nur einzelne deutsche Unternehmen betraf, sondern sich auf einen größeren Teil des europäischen Aktienmarktes erstreckte.
Frankfurter Handel bleibt nervös
Die Entwicklung bis kurz vor Mittag deutete auf einen angespannten Handelstag hin.
Ein Dax-Verlust von 2,0 Prozent bedeutet einen deutlich stärkeren Rückgang als an ruhigen Börsentagen.
Gleichzeitig fiel der EuroStoxx 50 um 1,2 Prozent, während auch die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar nachgab.
Damit dominierte am Vormittag eine klar negative Marktbewegung.
Euro-Schwäche ergänzt negatives Marktbild
Der Rückgang des Euro verstärkte das Bild schwacher europäischer Finanzmärkte.
Bei 1,1173 Dollar lag die Währung 0,4 Prozent unter ihrem vorherigen Niveau.
Für internationale Anleger spielt die Entwicklung des Wechselkurses eine wichtige Rolle, weil sie die Bewertung von Anlagen in unterschiedlichen Währungsräumen beeinflussen kann.
Dax bleibt klar im Minus
Bis zum späten Vormittag hatte sich an der Grundrichtung wenig geändert.
Der Dax blieb mit 25.789 Punkten tief im roten Bereich.
Auch der EuroStoxx 50 und der Euro konnten keine deutliche Erholung zeigen.
Damit stand der Handelstag bis zu diesem Zeitpunkt klar im Zeichen fallender europäischer Aktienkurse und einer schwächeren Gemeinschaftswährung.